Gidon Kremer, Oleg Maisenberg & SolistInnen der Kremerata Baltica

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ZWISCHEN ERDE UND HIMMEL

Werke von Schubert, Weinberg und Schnittke

Zwei der bedeutendsten Musiker unserer Zeit, der Geiger Gidon Kremer und der Pianist Oleg Maisenberg, spielen gemeinsam mit Solisten der Kremerata Baltica eine kammermusikalische Passion. Der polnisch-jüdische Komponist Weinberg antwortete auf die weltpolitischen Ereignisse, die sein Leben auf der Flucht vor den Nazis und im Exil in der sowjetischen Diktatur schicksalshaft beeinflussten, mit einer tief humanen Musik wie dem in Krems erklingenden Streichtrio. Der jüdische Wolgadeutsche Alfred Schnittke litt unter Repressionen der sowjetischen Diktatur, in der seine wunder- und wundenvolle Musik als „westlich-dekadent“ diffamiert wurde. Sein bei Imago Dei aufgeführtes Klavierquintett enthält auch jenen „Mozart-Schubert-Sound“, den Schnittke aus Jugendjahren in Wien mitnahm. Mit Schuberts Sonatine in der „Todestonart“ g-Moll werden Kremer und Maisenberg auf Schnittkes Musik hinführen.

Programm

Programm

Einstimmung auf das Konzert mit Gidon Kremer und Rainer Lepuschitz

Mieczysław Weinberg (1919 – 1996)
Streichtrio op. 48

Franz Schubert (1797 – 1828)
Sonate für Violine und Klavier A-Dur D 574 op. post. 162 „Grand Duo“

Alfred Schnittke (1934 – 1998)
Klavierquintett

Gidon Kremer (Violine)
Oleg Maisenberg (Klavier)

Džeraldas Bidva (Violine)
Kristina Anusevičiūtė (Viola)
Giedrė Dirvanauskaitė (Violoncello) 

 

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